Implantologie – was ist das?

Implantologie – was ist das?

Es kommt sehr oft vor, dass ein Zahn entfernt werden muss oder auf natürliche Weise verloren geht. Das ist nicht nur ein ästhetisches Problem, sondern kann auch zu Funktionsstörungen des Kausystems führen. Das wiederum kann gesundheitliche Auswirkungen auf den gesamten Körper haben. Die Hauptaufgabe der Zähne ist die Nahrungsaufnahme. Das ist aber nicht der einzige Bereich, für den Zähne sehr wichtig sind. Sie sind auch entscheidend für das Sprechen und das Lachen. Sogar die Gesichtszüge und das gesamte Erscheinungsbild eines Menschen werden durch die Zähne mitbestimmt. Schon der Verlust eines einzigen Zahnes kann dazu führen, dass es zu einer Veränderung des Aussehens kommt. Hilfe bietet die Implantologie. In diesem Fachgebiet der Zahnheilkunde dreht sich alles um das Einsetzen von Zahnimplantaten bei Zahnverlusten. Diese Implantate können sowohl in den Oberkiefer als auch in den Unterkiefer eingesetzt werde. Sie übernehmen die Funktionen der natürlichen Zähne und bieten ein natürliches Aussehen.

Zahnimplantate ersetzen Zähne

Die Zahnimplantate, die genutzt werden, bestehen aus künstlichen Zahnwurzeln und Zahnkronen. Die Wurzeln bestehen aus Titan oder Keramik. Sie können als Ersatz für einen einzigen verlorenen Zahn dienen, oder auch einen kompletten Kiefer mit neuen Zähnen ausstatten. Auf diese künstliche Zahnwurzel wird noch ein Aufbau montiert, auf dem dann die Zahnkrone befestigt wird. Die Implantate werden dauerhaft fest in den Kieferknochen verankert, so dass sie von den biomechanischen Eigenschaften mit den natürlichen Zahnwurzeln absolut vergleichbar sind. Auch von der Optik her sind sie kaum von echten Zähnen zu unterscheiden. Zahnimplantate sind eine gute Alternative zu herkömmlichem Zahnersatz wie beispielsweise Brücken. Mehr als 90% der eingesetzten Implantate heilen sogar in den Kieferknochen ein, das zeigen klinische Erfahrungen aus rund 40 Jahren Implantologie. Sie erfüllen dieselben Funktionen wie echte Zahnwurzeln. Durch die Wiederherstellung der Funktion und der Ästhetik sind Zahnimplantate in der Lage, die Lebensqualität der betroffenen Patienten zu verbessern.

Verschiedene Konzepte finden Anwendung

Die Implantologie hat einen entscheidenden Vorteil, das ist ihre Vielseitigkeit. Durch diese Technik ist es möglich, Einzelzähne zu ersetzen, komplett zahnlose Kiefer wieder mit stabilen Implantaten zu versorgen, oder auch Freiendsituationen zu behandeln. Genutzt werden dafür unterschiedliche Konzepte. Es ist möglich, fest sitzende Prothesen anzuwenden, oder auch Varianten, die herausnehmbar sind. Gegenüber Brücken bieten Zahnimplantate den Vorteil, dass das Beschleifen von Zähnen absolut unnötig ist. So bleibt die Zahnsubstanz der Zähne erhalten. Ein weiterer Vorteil der Implantate liegt darin, dass sie den Knochenschwund verhindern, da sie mit den natürlichen Zahnwurzeln absolut vergleichbar sind in den biomechanischen Eigenschaften. Sie sind somit in der Lage, die Knochenbildung anzuregen.

Implantologie vom Spezialisten

Ansprechpartner für die Implantologie sind Zahnärzte, Implantologen, Fachärzte für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie sowie auch Oralchirurgen. Es ist möglich, spezielle Fortbildungen zu absolvieren bei den implantologischen Fachgesellschaften, und ein entsprechendes Zertifikat zu erwerben. Das kann beispielsweise der Titel „Spezialist Implantologie“ sein, oder der „Tätigkeitsschwerpunkt Implantologie“. Auch der Studiengang „Master of Science Orale Chirurgie/Implantologie“ (M.Sc.) ist eine Möglichkeit. Dieser Studiengang wurde von Frau Lisa Jahr absolviert, um ihren Patienten die bestmöglichen Behandlungskonzepte im Bereich Zahnersatz durch Implantate anbieten zu können. Durch die Vereinigung der umfangreichen Erfahrung von Frau Jahr mit hochwertigen Implantaten und modernster Technik können wir unsere Patienten aus Kehl, Offenburg und Strassburg mit einem voll funktionsfähigen Zahnersatz versorgen, der allen Anforderungen an die Ästhetik gerecht wird.

Bild | PXphere / CC0

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